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	<title>Tomorrow’s Motion GmbH</title>
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	<description>Maintenance free propulsion systems for space and marine applications. The Future of Mobility. </description>
	<lastBuildDate>Tue, 26 Aug 2025 10:55:13 +0000</lastBuildDate>
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	<title>Tomorrow’s Motion GmbH</title>
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		<title>Forum Nachhaltig Wirtschaften</title>
		<link>https://tomo-systems.com/forum-nachhaltig-wirtschaften/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Roland]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 Aug 2025 10:40:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Technologie]]></category>
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					<description><![CDATA[Auf dem Weg zu einer Welt-Sensation]]></description>
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<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="730" height="1024" src="https://tomo-systems.com/wp-content/uploads/FNW_2025_04_okUzh6zt65rrF-T_D-9-730x1024.jpg" alt="" class="wp-image-11302"/></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Auf dem Weg zu einer Welt-Sensation</h2>



<p>Der GMP-Antrieb von TOMO revolutioniert die Raumfahrt und ist ideal für Klein- und Kleinstsatelliten mit engem Budget. Er ist wartungsfrei, 100 Prozent solarbetrieben, beliebig skalierbar und erzeugt kontinuierlichen Schub für bis zu viermal längeren Missionen. Die emissionsfreie Selbstentsorgung am Ende der Mission verhindert Weltraumschrott.<br>Niedrige Anschaffungs- und Betriebskosten senken Einstiegshürden und garantieren langfristige Wirtschaftlichkeit. Das eröffnet weltweit neue Geschäftsfelder – erste Aufträge laufen bereits. Gestalten Sie die Zukunft der Raumfahrt mit und investieren Sie in TOMO.</p>
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			</item>
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		<title>Der GMP-Antrieb als Game Changer im Satellitenmarkt</title>
		<link>https://tomo-systems.com/der-gmp-antrieb-als-game-changer-im-satellitenmarkt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Roland]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Jun 2025 14:32:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Technologie]]></category>
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					<description><![CDATA[GMP-Antrieb ist keine Vision mehr – es ist der nächste logische Schritt.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="1024" src="https://tomo-systems.com/wp-content/uploads/Tomorrows-Motion-GMP-Antrieb_Unterwasser-1024x1024.jpg" alt="" class="wp-image-10901" srcset="https://tomo-systems.com/wp-content/uploads/Tomorrows-Motion-GMP-Antrieb_Unterwasser-1024x1024.jpg 1024w, https://tomo-systems.com/wp-content/uploads/Tomorrows-Motion-GMP-Antrieb_Unterwasser-980x980.jpg 980w, https://tomo-systems.com/wp-content/uploads/Tomorrows-Motion-GMP-Antrieb_Unterwasser-480x480.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1024px, 100vw" /></figure>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>TOMO definiert Raumfahrt neu:</strong></h2>



<p>Tomorrow’s Motion (TOMO) präsentiert mit dem <strong>Generic Magnetic Propulsion (GMP)</strong> eine Technologie, die das Potenzial hat, den Raumfahrtsektor grundlegend zu verändern. Der GMP-Antrieb kommt ohne Treibstoff und ohne bewegliche Teile aus – benötigt wird lediglich elektrischer Strom. Das reduziert Kosten, minimiert Wartungsaufwand und eröffnet neue Spielräume bei der Systemarchitektur von Satelliten.</p>



<p>Ursprünglich für die präzise Lagekontrolle entwickelt, hat sich die Technologie rasant weiterentwickelt. 2019 lag die nachweisbare Schubkraft noch im Bereich von 10⁻¹⁰ Newton. Heute erzeugt ein lediglich 2 kg leichter GMP-Antrieb bereits <strong>0,15 Newton</strong> – mehr als viele etablierte Ionenantriebe in Kleinsatelliten liefern können.</p>



<p><strong>Marktvorteile auf einen Blick:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Treibstofffrei:</strong> Reduktion von Gewicht, Komplexität und Kosten</li>



<li><strong>Skalierbar:</strong> Leicht anpassbar für verschiedene Missionsgrößen und Einsatzbereiche</li>



<li><strong>Wartungsarm:</strong> Keine beweglichen Teile, keine Abnutzung – ideal für Langzeitmissionen</li>



<li><strong>Kosteneffizient:</strong> Ermöglicht günstigere Starts und längere Betriebszeiten</li>
</ul>



<p><strong>Wachstum durch Technologie: Ein Blick in die Geschichte</strong></p>



<p>Technologien skalieren exponentiell. Als Nicolaus August Otto 1867 seinen ersten Motor präsentierte, leistete dieser 0,5 PS bei 700 kg Gewicht. 1986 revolutionierte BMW mit einem 150 kg leichten Turbo-Triebwerk den Motorsport – 1.430 PS bei 15.000 U/min. Heute liefert der leistungsstärkste Zweitakt-Dieselmotor der Welt 107.390 PS.</p>



<p>Die Analogie ist deutlich: GMP steht an einem ähnlichen Punkt – mit gewaltigem Wachstumspotenzial. Neue Materialien und Optimierungen lassen Leistungssteigerungen erwarten, die bisherige Konzepte deutlich übertreffen könnten.</p>



<p><strong>Die Frage ist nicht mehr, ob GMP Raumfahrt verändert – sondern wie schnell.</strong></p>



<p>TOMO entwickelt bereits die nächste Generation des Antriebs und bereitet erste Demonstrationsmissionen vor. Der Markt für satellitengestützte Dienste wächst stetig – und mit ihm die Nachfrage nach kosteneffizienten, nachhaltigen Antriebssystemen.</p>



<p><strong>GMP ist keine Vision mehr – es ist der nächste logische Schritt.</strong></p>
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			</item>
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		<title>Raumfahrt trifft Tiefsee</title>
		<link>https://tomo-systems.com/%f0%9d%90%8d%f0%9d%90%9e%f0%9d%90%ae%f0%9d%90%9e-%f0%9d%90%87%f0%9d%90%a8%f0%9d%90%ab%f0%9d%90%a2%f0%9d%90%b3%f0%9d%90%a8%f0%9d%90%a7%f0%9d%90%ad%f0%9d%90%9e-%f0%9d%90%9fue%f0%9d%90%ab-%f0%9d%90%94nte/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Roland]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Jun 2025 12:28:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Technologie]]></category>
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					<description><![CDATA[Gerade für Unterwasser-Drohnen, ob im zivilen, wissenschaftlichen oder industriellen Einsatz, bietet der GMP-Antrieb klare Vorteile. ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading">Antrieb für Unterwasser-Drohnen</h2>



<p>Die von Tomorrow’s Motion (TOMO) entwickelte GMP-Technologie (Generic Magnetic Propulsion) wurde ursprünglich für die präzise Steuerung und Fortbewegung von Satelliten im Weltraum konzipiert. Doch aktuelle Tests zeigen: Der Antrieb funktioniert ebenso zuverlässig unter Wasser – und eröffnet damit vollkommen neue Einsatzmöglichkeiten.<br><br>Gerade für Unterwasser-Drohnen, ob im zivilen, wissenschaftlichen oder industriellen Einsatz, bietet der GMP-Antrieb klare Vorteile. Da das System ohne Propeller oder Ruder auskommt, bleibt die Außenhülle der Drohne glatt und frei von empfindlichen Bauteilen. Das minimiert nicht nur die Gefahr von Beschädigungen durch Pflanzen oder Hindernisse, sondern reduziert auch den Wartungsaufwand erheblich.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="683" height="1024" src="https://tomo-systems.com/wp-content/uploads/1749112233950-683x1024.jpg" alt="" class="wp-image-10811" srcset="https://tomo-systems.com/wp-content/uploads/1749112233950-683x1024.jpg 683w, https://tomo-systems.com/wp-content/uploads/1749112233950-480x720.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 683px, 100vw" /></figure>



<p>Besonders hervorzuheben ist die Manövrierfähigkeit: Der GMP-Antrieb erzeugt Schub in jede beliebige Richtung – ohne dass das Fahrzeug seine Ausrichtung verändern muss. Das erlaubt eine hochpräzise Navigation, selbst in engen oder komplexen Umgebungen.<br><br>Ein weiterer Vorteil: Die nahezu geräuschlose und vibrationsarme Arbeitsweise des Antriebs erschwert die akustische Ortung erheblich. Unterwasserfahrzeuge mit GMP-Technologie können sich dadurch diskret und energieeffizient bewegen – ideal für Anwendungen, bei denen Unauffälligkeit gefragt ist.<br><br>Mit dem GMP-Antrieb bringt TOMO eine Technologie aus der Raumfahrt erfolgreich in die Welt unter Wasser. Das Ergebnis ist ein neuartiges, robusteres und flexibleres Antriebskonzept, das die Entwicklung und den Einsatz von Unterwasser-Drohnen auf ein neues Niveau hebt.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>SZ – Satelliten von Geisterhand bewegen</title>
		<link>https://tomo-systems.com/sz-der-mann-der-satelliten-wie-von-geisterhand-bewegen-will/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Roland]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 28 Apr 2025 11:27:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Technologie]]></category>
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					<description><![CDATA[Ein Ingenieur behauptet, Satelliten nur mit Magnetkraft und Solarstrom fliegen lassen zu können, ohne klimaschädliche Treibstoffe.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="576" src="https://tomo-systems.com/wp-content/uploads/SZ-TOMO-2025-1024x576.jpg" alt="" class="wp-image-10640" srcset="https://tomo-systems.com/wp-content/uploads/SZ-TOMO-2025-980x551.jpg 980w, https://tomo-systems.com/wp-content/uploads/SZ-TOMO-2025-480x270.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1024px, 100vw" /></figure>



<p><strong>Lutz May, Chef von Tomorrow’s Motion in Starnberg, entwickelt einen Antrieb, der Satelliten nur mit Strom und Magnetfeldern antreiben soll. </strong><small>(Foto: Dieter Sürig)</small></p>



<h2 class="wp-block-heading">Ein Ingenieur behauptet, Satelliten nur mit Magnetkraft und Solarstrom fliegen lassen zu können, ohne klimaschädliche Treibstoffe. Oder sind die Pläne doch zu hochfliegend?</h2>



<p>Von <a href="https://www.sueddeutsche.de/autoren/dieter-suerig-1.1409128">Dieter Sürig</a>, Starnberg</p>



<p><a href="https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/raumfahrt-satelliten-esa-li.3233832">https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/raumfahrt-satelliten-esa-li.3233832</a></p>



<p>Normalerweise brauchen Satelliten Treibstoff, um sich bewegen und navigieren zu können. Auch solche mit elektrischem Motor. Der Ingenieur Lutz May will nun aber einen Antrieb erfunden haben, der nur Sonnenenergie und die Kraft des irdischen Magnetfeldes benötigt. Würde das funktionieren, hätte das viele Vorteile: Satelliten könnten länger genutzt werden, hätten keine mechanischen Antriebsteile, kein Triebwerk, keine giftigen Treibstoffe, Starts wären günstiger, weil Gewicht wegfällt – und: Satelliten könnten am Ende ihrer Lebenszeit schneller zum Verglühen gebracht werden, anstatt lange als Weltraumschrott herumzufliegen.</p>



<p>Wer Lutz May und seine Firma Tomorrow’s Motion im Starnberger Gewerbegebiet besucht, findet im dritten Stock eher ein großes Versuchslabor vor, als ein Büro. Der Übergang von den Schreibtischen zu den Versuchsapparaturen ist fließend: Installationen, Technik, kleine Boote für Tests auf dem Wasser. May lässt keinen Zweifel daran, was in diesen Räumen passiert ist: „Wir glauben, dass wir einen revolutionären Antrieb erfunden haben, der ohne bewegliche Teile auskommt“, sagt er. Düsen, Propeller, Schiffsschrauben – die übliche Mechanik fehlt.</p>



<p><br>May ist die Ruhe selbst und versucht, seine Erfindung in wohlgesetzten Worten zu erklären. Wie kann das also gehen? Satelliten ohne chemischen Treibstoff zu bewegen? <br>„Mit unserem Tomo-Antrieb können wir aus elektrischer Energie eine mechanische Bewegung erzeugen, ohne dass mechanisch bewegliche Komponenten dazu benötigt werden“, sagt er.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="576" src="https://tomo-systems.com/wp-content/uploads/Tomorrows-Motion-mobility-of-the-future-satelite-17-1024x576.jpg" alt="" class="wp-image-9291" srcset="https://tomo-systems.com/wp-content/uploads/Tomorrows-Motion-mobility-of-the-future-satelite-17-980x551.jpg 980w, https://tomo-systems.com/wp-content/uploads/Tomorrows-Motion-mobility-of-the-future-satelite-17-480x270.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1024px, 100vw" /></figure>



<p><br><strong>Diese Illustration zeigt einen Satelliten mit einem Antrieb von Tomorrow’s Motion, der ohne chemische Treibstoffe auskommen soll. </strong>(Foto: Tomorrow&#8217;s Motion)</p>



<p>Er nimmt eine Spule in die Hand, die an einen Satelliten montiert werden könnte: Viel Elektronik, um die sich Aluminiumdraht windet, um ein künstliches Magnetfeld zu erzeugen. „Wenn wir eine Luftspule nehmen und diese im Erdmagnetfeld bestromen, dann erzeugt die Spule ein Drehmoment, das das Objekt dazu zwingt, sich zu drehen“, sagt er. Grund: Die Spule möchte sich in der Nord-Süd-Achse des Erdmagnetfeldes ausrichten. Daran hindert sie jedoch die Trägheit des Objektes, da die Spule nicht zentral platziert werde. Spule und Objekt machen eine Bewegung nach vorn. Bei zwei Spulen, die nacheinander mit Strom betrieben werden, gebe es wechselseitige Drehungen, aber letztlich eine schrittweise Vorwärtsbewegung. „Wir nennen das den&nbsp;<em>Pinguin-Walk</em>“, sagt May. Möglich mache das die Interaktion zwischen künstlichen Magnetfeldern und dem Erdmagnetfeld. Um einen Satelliten dreidimensional frei bewegen zu können, sei eine dritte Spule nötig. Der Antrieb soll bis auf 36 000 Kilometern Höhe funktionieren.&nbsp; Weiter entfernt werde das Erdmagnetfeld zu schwach.</p>



<p>Eine Installation neben seinem Schreibtisch kann helfen, die Physik des Zusammenspiels der Magnetfelder zumindest zu erahnen. In dem zweieinhalb Meter hohen Gestell hängen zwei Spulen, die May per PC steuert. Sobald die Spulen unter Strom stehen, bewegen sie sich unter dem Einfluss von Magnetfeldern, wechseln die Richtung, nur ein leises Summen ist zu vernehmen.</p>



<p>Im Nebenraum setzt May ein kleines Boot mit zwei Spulen in ein Testbecken, um es im Viereck fahren zu lassen. „Damit beweisen wir, dass man mit dem Tomo-Antrieb in alle Richtungen auf dem Wasser fahren kann.“ Er gibt dem Computerprogramm Anweisungen. Das Boot fährt los, wechselt immer wieder die Richtung – ohne Schiffsschraube und Steuerruder gleitet es durch das Wasser. Im Wechselspiel mit den Magnetfeldern überwindet es einen Millimeter pro Sekunde. „Wenn Sie im Weltraum pro Sekunde um einen Millimeter schneller werden, erreichen Sie nach einem Tag die Geschwindigkeit von 311 Stundenkilometern“, sagt May. Er spricht davon, dass er mit weniger Antriebskraft, „als eine Fliege mit einem Flügelschlag erzeugt“, angefangen habe. Dies habe sein Team alle drei Monate verdoppelt.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://tomo-systems.com/wp-content/uploads/Tomorrows-Motion-The-Future-of-Mobility-Antriebstechnologie-21-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-8034" srcset="https://tomo-systems.com/wp-content/uploads/Tomorrows-Motion-The-Future-of-Mobility-Antriebstechnologie-21-980x653.jpg 980w, https://tomo-systems.com/wp-content/uploads/Tomorrows-Motion-The-Future-of-Mobility-Antriebstechnologie-21-480x320.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1024px, 100vw" /></figure>



<p><br><strong>Testboot mit zwei Luftspulen in Mays Labor, um das Zusammenspiel von Magnetfeldern zu demonstrieren.</strong></p>



<p>May nennt seine patentierte Technik&nbsp;<em>Generic magnetic propulsion</em>&nbsp;(GMP), magnetisch basierte Antriebstechnologie. Im Grunde ein Zufallsprodukt, denn er hat erst einen Antrieb entwickelt, der nur mit Energie und selbst erzeugten Magnetfeldern arbeitet und im Erdmagnetfeld gar nicht funktioniert. May will später daran weiterarbeiten – für Reisen zwischen den Planeten. „Diese&nbsp;<a href="https://www.sueddeutsche.de/thema/Technologie">Technologie</a>&nbsp;ist dazu geeignet, interstellar zu reisen“, sagt er. „Damit können Sie im Weltraum, wohin Sie wollen, solange Sie genügend Energie haben.“</p>



<p>May überschreitet mit solchen Ankündigungen für manche nicht nur die Grenzen der Vorstellungskraft, sondern auch die der, nun ja, Seriosität. Er weiß das, wird auf Messen mit skeptischen Physikern konfrontiert. „Wir hören immer wieder, das kann doch nicht funktionieren, oder sonst hätte es schon jemand anderes erfunden.“ Doch der Diplomingenieur für Physik und Elektronik macht nicht den Eindruck eines Spinners. Er hat sein Geld als Manager in der Halbleiterindustrie verdient, Firmen gegründet, zahlreiche Patente angemeldet und unter anderem für Formel-1-Wagen einen Drehmomentsensor entwickelt.</p>



<p><strong>Manche Physiker zweifeln an der Idee</strong></p>



<p>Nun also der Antrieb, der nicht nur die&nbsp;<a href="https://www.sueddeutsche.de/thema/Raumfahrt">Raumfahrt</a>&nbsp;verändern könnte. Es habe sich „eine Tür geöffnet, wo zuvor nicht einmal eine Wand vermutet wurde“, sagt er pathetisch. Die GMP-Technik kann bereits für Seebojen genutzt werden, die eigenständig einen Regatta-Kurs auf einem See abgrenzen. Es gebe auch Experimente mit Objekten auf Rädern. Die erzielten Antriebskräfte seien aber noch so gering, dass es wohl noch Jahre dauern werde, bevor sie auf die Straße kommen.</p>



<p>May hat seit Gründung 2019 bereits Erfolge verbucht, erhielt Fördergeld vom bayerischen Wirtschaftsministerium, kooperierte mit der europäischen Raumfahrtagentur&nbsp;<a href="https://www.sueddeutsche.de/thema/Esa">Esa</a>. „Das könnte schon ein Gamechanger werden, wenn das funktioniert“, sagt Siegbert Martin, Technikvorstand bei der Airbus-Tochter Tesat, die unter anderem Laserterminals für Satelliten baut. „Es hat mich am meisten an dieser Idee fasziniert, dass man neben Elektronik und Spule eigentlich gar nichts braucht“, sagt er. „Damit können Sie Satelliten beschleunigen oder abbremsen oder steuern. Das macht die Sache so genial einfach.“ Da Tesat keine Antriebe baut, hat Martin Gespräche mit der Raumfahrtagentur im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt und einem Hersteller von Kleinsatelliten (Cubesats) vermittelt. „Wenn Sie einen Antrieb für Cubesats haben wollen, dann haben Sie mit Chemikalien zu tun, das ist sehr komplex“, sagt Martin. „Und mit dieser Technologie könnten Sie das Ganze auf eine Elektronik vereinfachen.“</p>



<p>Professor Ulrich Walter vom Lehrstuhl für Astrodynamik der TU München ist da skeptischer. Die Spulen-Technologie könne zwar im Dipolfeld der Erde „an geeigneten Positionen im Erdorbit zu einer extrem leichten linearen Beschleunigung führen“ – sollte es diese überhaupt geben. Allerdings müsse der Satellit „unweigerlich rotieren“. Dies sei nicht praktikabel, da beispielsweise Erdbeobachtungssatelliten eine feste Ausrichtung haben müssten. Er verweist zudem darauf, dass das Konzept auf stromdurchflossenen Spulen basiere. Schon jetzt würden viele kleine Satelliten per Magnetspule die Wechselwirkung mit dem Erdmagnetfeld ausnutzen, um die Orientierung zu ändern.</p>



<p>Also nicht Neues? „Ja, der Satellit verdreht sich im absoluten Sinne, aber nicht wirklich“, argumentiert dagegen May. Dies sei mit dem bloßen Auge gar nicht erkennbar. Die von Walter genannte Technologie mit Magnetspulen werde etwa bei elektrischen Ionen-Antrieben genutzt. Die Antriebsleistung seiner Erfindung sei aber „mindestens um das Zehnfache effizienter“. Zudem brauche er weniger elektrische Leistung als ein Ionen-Triebwerk, keinen Treibstoff und sei deutlich leichter. Letztlich steige die Beschleunigung mit der Größe des Antriebs.</p>



<p><strong>In zwei Jahren will May seinen Antrieb im All testen</strong></p>



<p>Der Gründer lässt sich nicht beirren. „Einen ersten Test im All planen wir für etwa Anfang 2027“, sagt er. Ein Partnerunternehmen soll dann einen Kleinsatelliten mit dem Antrieb&nbsp;von May ausstatten. „Während der Satellit einmal in 90 Minuten um die Erde fliegt, können wir zweimal bis zu zehn Minuten lang einen Antrieb erzeugen. Damit können wir den Satelliten auf seiner Umlaufbahn halten oder auf eine andere Umlaufbahn bringen.“</p>



<p>May finanziert die Entwicklung mit privatem Geld und aus Fördermitteln. Auf einer Internetplattform wirbt er um Investoren, eine Finanzierungsrunde könnte in zwei Jahren folgen. Die Antriebe will die Firma nicht selbst herstellen. Die Freigabe für den Weltraum sei sehr aufwendig und teuer. Deshalb plant er, Lizenzen zu vergeben.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Propellant-Free Space Propulsion Enhanced by Fusion Superconductors</title>
		<link>https://tomo-systems.com/propellant-free-space-propulsion-enhanced-by-fusion-superconductors/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Roland]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 Mar 2025 11:38:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Technologie]]></category>
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					<description><![CDATA[Working in collaboration with Vision-Elektrik.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="243" src="https://tomo-systems.com/wp-content/uploads/EUROfusion-1024x243.png" alt="" class="wp-image-10421" srcset="https://tomo-systems.com/wp-content/uploads/EUROfusion-980x233.png 980w, https://tomo-systems.com/wp-content/uploads/EUROfusion-480x114.png 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1024px, 100vw" /></figure>



<p>Tomorrow’s Motion GmbH (TOMO) is developing a propulsion technology that aims to change how satellites move in space. Rather than relying on chemical propellants, the system employs electromagnetic principles to generate thrust using only electric power. This innovation significantly reduces satellite weight and prolongs operational lifetime by eliminating the risk of “running out” of fuel. It also offers an effective way to deorbit satellites at end of life.</p>



<p>Working in collaboration with Vision-Elektrik, TOMO has explored integrating high-temperature superconductive inductors—familiar from fusion research—into its propulsion drive. These inductors, cooled to achieve near-zero electrical resistance, drastically enhance thrust performance while substantially lowering power consumption. A custom-developed power supply, capable of delivering up to 500 A at just 0.5–2 V, provides the precise current needed to energise the superconductors. This same supply concept has direct relevance for other superconducting applications in fusion research, where stable high-current, low-voltage drivers are key for advanced magnet systems.</p>



<p>In a recent test phase, the team achieved a 26-fold improvement in thrust performance, with indications that up to a 60-fold increase is feasible. Looking ahead, TOMO plans to refine the design further, aiming for a 100-fold thrust boost and crossing the 1-newton propulsion force threshold with a unit weighing under 10 kilograms. Significantly, the propulsion technology is slated for in-space testing in about two years, marking a major milestone toward commercial satellite deployment.</p>



<p>By applying high-temperature superconducting technologies already central to fusion research, TOMO’s project underscores the powerful synergy between space exploration and fusion science. Such technology transfer demonstrates how improvements in superconductor power supply and magnet design can accelerate innovations in multiple fields.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="79" height="53" src="https://tomo-systems.com/wp-content/uploads/european-commision.png" alt="" class="wp-image-10426"/></figure>



<p>EUROfusion receives funding from the European Commission under Grant Agreement No. 101052200.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="768" height="1024" src="https://tomo-systems.com/wp-content/uploads/Complete-TOMO-Satellite-Propulsion-Drive-768x1024.jpg" alt="Complete TOMO Satellite Propulsion Drive" class="wp-image-10422"/></figure>



<p><br><em>Complete TOMO Satellite Propulsion Drive using standard air coils. The rechargeable battery is not shown in the picture.</em></p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="783" height="1024" src="https://tomo-systems.com/wp-content/uploads/tomo-High-Temperature-Superconductive-Air-Coil-783x1024.png" alt="tomo-High Temperature Superconductive Air-Coil" class="wp-image-10423" srcset="https://tomo-systems.com/wp-content/uploads/tomo-High-Temperature-Superconductive-Air-Coil-783x1024.png 783w, https://tomo-systems.com/wp-content/uploads/tomo-High-Temperature-Superconductive-Air-Coil-480x628.png 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 783px, 100vw" /></figure>



<p><br><em>High Temperature Superconductive Air-Coil with the rechargeable high current (>300 A) supply module.</em></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>SZ – Elektrische Triebwerke für Satelliten</title>
		<link>https://tomo-systems.com/sz-elektrische-triebwerke-fuer-sateliten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Roland]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Mar 2025 09:14:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Technologie]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Starnberger Firma Tomorrow's Motion glaubt einen nachhaltigen Weg gefunden zu haben, um Satelliten ganz ohne fossile Treibstoffe durch den Weltraum zu steuern. ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="576" src="https://tomo-systems.com/wp-content/uploads/c01e7208-f948-4e29-ab6f-09c60df34f67-1024x576.jpeg" alt="Lutz May Starnberger Start-up Tomorrow's Motion mit Modell für elektrischen Satellitenantrieb im Weltraum testen" class="wp-image-10328" srcset="https://tomo-systems.com/wp-content/uploads/c01e7208-f948-4e29-ab6f-09c60df34f67-1024x576.jpeg 1024w, https://tomo-systems.com/wp-content/uploads/c01e7208-f948-4e29-ab6f-09c60df34f67-980x551.jpeg 980w, https://tomo-systems.com/wp-content/uploads/c01e7208-f948-4e29-ab6f-09c60df34f67-480x270.jpeg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1024px, 100vw" /></figure>



<p>Foto: Franz Xaver Fuchs</p>



<p>Mit alternativen Antrieben beschäftigt sich die Tomorrow&#8217;s Motion GmbH in Starnberg. Gegründet wurde sie von Lutz May, der mittlerweile 350 Patente besitzt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Dieses Start-up will den Verkehr im Weltraum revolutionieren</h2>



<p><strong>Die Starnberger Firma Tomorrow&#8217;s Motion glaubt einen nachhaltigen Weg gefunden zu haben, um Satelliten ganz ohne fossile Treibstoffe durch den Weltraum zu steuern. Schon in den nächsten zwei Jahren möchte Geschäftsführer Lutz May den elektrischen Satellitenantrieb im Weltraum testen.</strong></p>



<p>Von Amelie Kaiser, Starnberg</p>



<p>Nachhaltigkeit ist heutzutage aus kaum einem Lebensbereich mehr wegzudenken. Allseits wird davon gesprochen, auch in der Forschung. Das <a href="https://tomo-systems.com/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Starnberger Start-up Tomorrow&#8217;s Motion</a>&nbsp;hat sich ebenfalls die Frage mit der Nachhaltigkeit gestellt und dabei einen Antrieb für Satelliten entwickelt, der völlig elektrisch ist, keinerlei fossilen Treibstoff benötigt und &#8211; nach eigener Aussage &#8211; auf diese Weise nachhaltige Mobilität ermöglicht.</p>



<p>Das Start-up wurde 2019 von Lutz May in Starnberg gegründet und ist ein Forschungs- und Entwicklungsunternehmen für Antriebstechnologien. Laut Geschäftsführer May ist Tomorrow&#8217;s Motion bislang das einzige Unternehmen, das an einem komplett elektrischen Antrieb für Satelliten ohne bewegliche Motorteile arbeitet. „So einen Antrieb wie wir ihn haben, haben wir nirgendwo gesehen“, sagt May. Der Geschäftsführer trägt eine dunkelblaue Kappe mit der Aufschrift „TOMO“. Er passt nicht in das Stereotyp eines chaotischen Tüftlers. Im Gegenteil: Mit großer Leidenschaft spricht er langsam und überlegt von seiner Erfindung.</p>



<p>In den Räumen der Firma ist es eng: Im Hauptzimmer steht ein langer Besprechungstisch, die Wand hängt voller Patent-Urkunden und &#8211; direkt im Eingangsbereich &#8211; steht die Antriebserfindung. Sie sieht kompliziert aus: zwei schwarze Drahtspulen, eine grüne Leiterplatte, Energiespeicher in Form von Batterien und ein paar Verbindungskabel hängen an einer Metallleiste. Das ungeschulte Auge erkennt auf den ersten Blick wohl nicht, dass es sich dabei um ein Antriebssystem handelt. Optisch erinnern die sogenannten Luftspulen an Hula-Hoop-Reifen. In den vergangenen fünf Jahren haben Geschäftsführer Lutz May und sein vierköpfiges Team an der Antriebstechnologie getüftelt, die sie heute den „Tomo-Antrieb“ nennen. Eine weitere Bezeichnung für die Technologie ist der „GMP-Antrieb“, was für „Generic Magnetic Propulsion“ steht.</p>



<p>Auf die Idee für den vollelektrischen Satellitenantrieb kam May bereits während seines Physik- und Elektronikstudiums. Damals fehlten ihm aber noch finanzielle Mittel, Zeit und effiziente Energiespeicher, um die Idee umzusetzen. May denkt groß. Er beschreibt die Entwicklung als „revolutionär“, sie habe das Potenzial, herkömmliche Satellitenantriebe zu verdrängen. Warum? Der Tomo-Antrieb wandelt elektrische Energie in Vortrieb um. Er läuft ohne bewegliche Triebwerksteile wie beispielsweise rotierende Achsen oder Räder, das macht ihn wartungsfrei. Außerdem benötigt er lediglich elektrischen Strom und keinerlei fossilen Treibstoff, das macht ihn langlebig.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="576" src="https://tomo-systems.com/wp-content/uploads/080c8c29-ddef-46a4-a8d5-c6e0d5a28f4d-1024x576.jpeg" alt="" class="wp-image-10329" srcset="https://tomo-systems.com/wp-content/uploads/080c8c29-ddef-46a4-a8d5-c6e0d5a28f4d-980x551.jpeg 980w, https://tomo-systems.com/wp-content/uploads/080c8c29-ddef-46a4-a8d5-c6e0d5a28f4d-480x270.jpeg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1024px, 100vw" /></figure>



<p>Foto: Franz Xaver Fuchs</p>



<p>Entwicklungsleiter Christian Leitoch setzt den Prototyp für die Vorführung des Antriebs in ein Wasserbecken.</p>



<p>Ein herkömmliches Ionen-Triebwerk für die Fortbewegung von Raumfahrzeugen unterscheidet sich von der Starnberger Erfindung: Der Tomo-Antrieb sei allein zehn bis 20 Prozent kosteneffizienter in der Herstellung, sagt May. Außerdem benötigt ein Ionen-Triebwerk Gas. Der Tomo-Antrieb hingegen braucht weder Benzin noch Gas oder Edelgas, nur elektrische Energie. Das ermöglicht eine nahezu unbegrenzte Nutzungsdauer, da kein Treibstoff nachgefüllt werden muss. Dementsprechend könnten durch den Tomo-Antrieb Satellitenabstürze und damit die Freisetzung von Giftstoffen vermieden werden, schildert May.&nbsp;Ein herkömmlich betriebener Satellit werde nach dem Aufbrauchen des Treibstoffs zu Schrott, erklärt er. Der voll elektrische Tomo-Antrieb produziere keinen Abfall oder Verschleiß. Das reduziere die Umweltbelastung, erklärt der Geschäftsführer. Tomorrow&#8217;s Motion bezeichnet die Entwicklung folglich als „umweltbewusste Alternative zu herkömmlichen Antriebstechnologien“.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Theoretisch können Autos mit dem Antrieb fliegen</h2>



<p>Einsetzen kann man den Tomo-Antrieb prinzipiell überall, wo Schubkraft benötigt wird. Die patentierte Technologie kann heute auch schon verwendet werden, sofern wenig Schubkraft erforderlich ist. Außerdem bestimmt die Größe der Luftspulen, wie viel Antriebs-kraft entsteht. Sie können die Größe eines Mobiltelefons, aber auch eines Schulbusses haben. Bisher können durch die Technologie der Tomorrow&#8217;s Motion GmbH Objekte angetrieben werden, die zwei bis drei Kilogramm wiegen. So könnten beispielsweise schwimmende Überwachungs- und Messfahrzeuge durch den Antrieb bewegt werden, schildert May. Theoretisch könnten durch den Tomo-Antrieb sogar Autos fliegen. Diese wiegen allerdings bis zu zwei Tonnen, deshalb werde das vermutlich noch lange dauern, schätzt May.</p>



<p>Das klingt alles sehr theoretisch, wie sieht es also in der Praxis aus? May führt den Antrieb vor: Konzentriert blickt er auf das Dashboard seines Bildschirms, um den korrekten Befehl für den Antrieb auszuführen. Mit einem Mausklick fängt das Konstrukt samt Spulen, Batterien und Kabeln an, sich zu drehen. Der Tomo-Antrieb erzeuge künstliche Magnetfelder, sagt May. Diese interagieren dann mit dem Erdmagnetfeld. Wechselt May den Befehl, fängt das Konstrukt an zu schwingen. Auch auf Wasser führt May den Antrieb anhand eines Prototyps, der optisch an einen Katamaran erinnert, vor. In ein kleines Wasserbecken platzieren May und Entwicklungsleiter Christian Leitoch den Prototyp, auf dem der Antrieb montiert ist. Keine Schiffsschraube, kein Steuerruder, nur ein paar Klicks am Bildschirm und der Katamaran setzt sich in Bewegung. Ohne sich drehen oder wenden zu müssen, bewegt sich das Objekt mit einem leisen Surren nach vorn, nach hinten und zur Seite.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="576" src="https://tomo-systems.com/wp-content/uploads/f1280809-1b9d-42f4-a070-be416de55a57-1024x576.jpeg" alt="" class="wp-image-10330" srcset="https://tomo-systems.com/wp-content/uploads/f1280809-1b9d-42f4-a070-be416de55a57-980x551.jpeg 980w, https://tomo-systems.com/wp-content/uploads/f1280809-1b9d-42f4-a070-be416de55a57-480x270.jpeg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1024px, 100vw" /></figure>



<p>Foto: Franz Xaver Fuchs</p>



<p>Im Wasserbecken führen die Mitarbeiter der Tomorrow&#8217;s Motion GmbH den Antrieb anhand eines Prototyps vor.</p>



<p>„Mit dieser Antriebstechnologie haben wir absolutes Neuland betreten“, sagt May. Daher gebe es auch Skeptiker, die nicht glauben, dass der Tomo-Antrieb im Weltraum überhaupt funktionieren kann. „Wenn es funktionieren würde, hätte es schon jemand erfunden“, mussten sich May und sein Team vielfach anhören. Inzwischen haben aber erste Kunden Interesse an dem Antrieb angemeldet: Es sollen zwei große Player in der deutschen Satellitenbranche sein. Wer sie genau sind, verrät May bislang nicht.</p>



<p>Finanziert wird Tomorrow&#8217;s Motion derzeit rein privat. Staatliche Förderung wäre extrem wichtig, sagt May, ein Antrag sei aber mit hohem bürokratischem Aufwand verbunden. Die Firma hat deshalb eine Investitionsmöglichkeit aufgelegt: Jeder kann mit einem Startbetrag von 100 Euro die Weiterentwicklung des Antriebs unterstützen. In zehn Jahren soll der Umsatz bei 50 bis 80 Millionen Euro liegen. Selbst herstellen will Tomorrow&#8217;s Motion die Antriebe nicht. Für ihren Geschäftsplan möchte die Firma Nachbaulizenzen an Hersteller vergeben.&nbsp;May und sein Team sind ausschließlich auf die Entwicklung des Antriebs spezialisiert.</p>



<p>Vorerst ist die Starnberger Firma mit dem Tomo-Antrieb und der Weiterentwicklung der nachhaltigen Technologie voll ausgelastet. In den nächsten zwei Jahren möchte das Start-up die Entwicklungsarbeiten abschließen und den Antrieb an fliegenden Objekten im Weltraum testen, zum Beispiel an HAP-Satelliten. Dabei handelt es sich um Ballons, die für Telekommunikation eingesetzt werden. Sie ruhen auf der obersten Schicht der Atmosphäre und drehen sich mit der Erde. Damit möchte die Tomorrow&#8217;s Motion GmbH ihre Skeptiker vom Gegenteil überzeugen. „Unser primärer Fokus liegt darauf zu beweisen, dass diese Technologie auch im erdnahen Weltraum funktioniert“, so May.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="620" height="478" src="https://tomo-systems.com/wp-content/uploads/Logo-SZ-S.jpg" alt="" class="wp-image-8906" srcset="https://tomo-systems.com/wp-content/uploads/Logo-SZ-S.jpg 620w, https://tomo-systems.com/wp-content/uploads/Logo-SZ-S-480x370.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 620px, 100vw" /></figure>



<p>Teilen: <a href="https://www.sueddeutsche.de/muenchen/starnberg/lutz-may-starnberg-tomorrow-s-motion-tomo-satelliten-start-up-li.3195157">https://www.sueddeutsche.de/muenchen/starnberg/lutz-may-starnberg-tomorrow-s-motion-tomo-satelliten-start-up-li.3195157</a></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Innovation in Bewegung.</title>
		<link>https://tomo-systems.com/innovation-in-bewegung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Roland]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 26 Feb 2025 15:09:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://tomo-systems.com/?p=10323</guid>

					<description><![CDATA[Die Technologie-Demonstratoren zeigen, wie Wasserfahrzeuge, schwebende Objekte und schienengebundene Fahrzeuge künftig bewegt werden können – effizient, innovativ und zukunftsweisend.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="509" src="https://tomo-systems.com/wp-content/uploads/TOMO-Floating-device-1024x509.jpg" alt="" class="wp-image-10324" srcset="https://tomo-systems.com/wp-content/uploads/TOMO-Floating-device-980x487.jpg 980w, https://tomo-systems.com/wp-content/uploads/TOMO-Floating-device-480x239.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1024px, 100vw" /></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Der revolutionäre GMP-Antrieb von Tomorrow&#8217;s Motion.</h2>



<p>Tomorrow&#8217;s Motion (TOMO) setzt mit dem bahnbrechenden GMP (Generic Magnetic Propulsion) Antrieb neue Maßstäbe. Die Technologie-Demonstratoren zeigen, wie Wasserfahrzeuge, schwebende Objekte und schienengebundene Fahrzeuge künftig bewegt werden können – effizient, innovativ und zukunftsweisend.</p>



<p><strong>TOMO demonstriert GMP-Antrieb in Aktion</strong></p>



<p>TOMO setzt verschiedene Technologiedemonstratoren ein, um die Leistungsfähigkeit des GMP-Antriebs zu veranschaulichen. Aufgrund der noch geringen Antriebskraft eignen sich besonders Wasserfahrzeuge und schwebende Objekte. Insgesamt stehen vier Antriebsvarianten zur Verfügung, von denen die meisten auf dem innovativen TOMO-Penguin Walk basieren.</p>



<p><strong>Effizienz und Zukunftspotenzial des TOMO-Antriebs</strong></p>



<p>Mit einer stabilen elektrischen Versorgung können mittel-schwere Wasserfahrzeuge mit dem TOMO-Antrieb täglich 10 bis 30 Kilometer zurücklegen. Dank neuester Entwicklungen strebt TOMO eine Verzehnfachung der Antriebskraft an. Die Tests erfolgen zunächst in firmeneigenen Wasserbecken – mit dem Starnberger See als nächster Erprobungsstätte.</p>



<p><strong>Zukunftsvisionen</strong></p>



<p>Ein besonders ambitioniertes Projekt ist der Bau eines Klein-Satelliten, der übernächstes Jahr im Weltraum getestet werden soll. In Zusammenarbeit mit drei Partnerunternehmen entwickelt TOMO ein Konzept, um mehrere Antriebsvarianten parallel zu erproben – und so die Erfolgschancen dieser bahnbrechenden Technologie zu maximieren.</p>



<p><strong>Präzision und Kontrolle</strong></p>



<p>Alle Technologiedemonstratoren mit GMP-Antrieb lassen sich präzise steuern – mit Ausnahme schienengebundener Testobjekte, deren Richtung durch die Schienen vorgegeben ist.</p>



<p>Entdecken Sie die wegweisende Antriebstechnologie von Tomorrow’s Motion GmbH und erleben Sie die Zukunft der Fortbewegung schon heute!</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Fortbewegung ohne Abfälle und Emissionen?</title>
		<link>https://tomo-systems.com/fortbewegung-ohne-abfaelle-und-emissionen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Roland]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 11 Feb 2025 11:59:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://tomo-systems.com/?p=10314</guid>

					<description><![CDATA[Mobilität der Zukunft – der GMP-Antrieb "Generic Magnetic Propulsion" von TOMO.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading">Mobilität der Zukunft</h2>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="574" src="https://tomo-systems.com/wp-content/uploads/Tomorrows-Motion-mobility-of-the-future-micro-satelite-03-1024x574.jpg" alt="" class="wp-image-10249" srcset="https://tomo-systems.com/wp-content/uploads/Tomorrows-Motion-mobility-of-the-future-micro-satelite-03-980x550.jpg 980w, https://tomo-systems.com/wp-content/uploads/Tomorrows-Motion-mobility-of-the-future-micro-satelite-03-480x269.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1024px, 100vw" /></figure>



<p>Herkömmliche Antriebe verbrauchen knappe Rohstoffe und setzen schädliche Emissionen frei. Weltweit basiert unsere Mobilität auf endlichen Ressourcen, die oft umweltschädlich gewonnen werden.<br><br>Ein nachhaltiges Gegenbeispiel ist das Segeln: Es nutzt den Wind als saubere Energiequelle, ohne Abfälle oder Emissionen. Nach diesem Prinzip funktioniert auch der GMP-Antrieb (Generic Magnetic Propulsion) von TOMO. Die Antriebseinheit erfordert nur minimale Ressourcen in der Herstellung und wird mit Sonnenenergie betrieben. Zudem ist sie wartungsfrei, langlebig und völlig emissionsfrei – ein nahezu perfekter Antrieb.<br></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Tomorrow&#8217;s Motion vermeidet Kollisionen im All</title>
		<link>https://tomo-systems.com/tomorrows-motion-vermeidet-kollisionen-im-all/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Roland]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 Feb 2025 16:17:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Technologie]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://tomo-systems.com/?p=10271</guid>

					<description><![CDATA[Bei TOMO arbeiten wir an der Weiterentwicklung des TOMO-GMP-Antriebs, der künftig als Satellitenantrieb eingesetzt werden soll.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="576" src="https://tomo-systems.com/wp-content/uploads/Aktive-Satelliten-und-Weltraumschrott-1024x576.jpg" alt="Satelliten im Weltraum Tomorrow's Motion vermeidet Kollisionen im All" class="wp-image-10272" srcset="https://tomo-systems.com/wp-content/uploads/Aktive-Satelliten-und-Weltraumschrott-980x551.jpg 980w, https://tomo-systems.com/wp-content/uploads/Aktive-Satelliten-und-Weltraumschrott-480x270.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1024px, 100vw" /></figure>



<p><strong>Bildinfo:</strong> <strong>Aktive Satelliten und Weltraumschrott</strong></p>



<p>In den Umlaufbahnen um die Erde befindet sich neben aktiven Satelliten auch sehr viel Weltraumschrott. Schrottteile ausgedienter Satelliten, Raketenoberstufen sowie Fragmente durch Kollisionen sind eine Gefahr für die Raumfahrt.</p>



<p><strong>Credit: </strong>ESA</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wie ein Satelliten-Ausfall unser Leben lahmlegen könnte</h2>



<p>Satelliten im Weltraum sind für uns von entscheidender Bedeutung, doch nur wenigen ist die volle Tragweite ihrer Wichtigkeit wirklich bewusst. Was würde passieren, wenn durch einen unglücklichen Vorfall ein Teil dieser technischen Meisterwerke ausfallen würde?</p>



<p><strong>Dr. Walther Pelzer, Vorstandsmitglied des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR), warnt:</strong> „Ohne zuverlässige Satellitendaten würde uns ein Chaos drohen. Der weltweite Transport von Personen und Gütern – ob zu Land, auf Wasser oder in der Luft – wäre stark beeinträchtigt. Auch die Synchronisierung unserer zunehmend dezentralen Energieversorgung wäre unmöglich. Ohne die präzisen Zeitsignale der Satelliten würden ganze Stromnetze ins Wanken geraten.“</p>



<p>Die Auswirkungen eines Satellitenausfalls wären gravierend:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Wettervorhersagen könnten nicht mehr getroffen werden.</li>



<li>Ernteprognosen wären nicht mehr möglich.</li>



<li>Geldabhebungen am Automaten wären ohne Zeitsynchronisation unmöglich.</li>



<li>Navigationssysteme könnten teilweise oder sogar komplett ausfallen.</li>
</ul>



<p><strong>Bei TOMO arbeiten wir an der Weiterentwicklung des TOMO-GMP-Antriebs, </strong>der künftig als Satellitenantrieb eingesetzt werden soll. Dieser innovative Antrieb verdoppelt nicht nur die Nutzungsdauer eines Satelliten, sondern sorgt auch dafür, dass er sicher in die Erdatmosphäre zurückgeführt werden kann. So verhindern wir den gefürchteten Satellitenschrott-Unfall und seine potenziell katastrophalen Folgen.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Mobilität der Zukunft: Fortbewegung ohne Abfälle und Emissionen?</title>
		<link>https://tomo-systems.com/mobilitaet-der-zukunft-fortbewegung-ohne-abfaelle-und-emissionen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Roland]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Jan 2025 09:51:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Technologie]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://tomo-systems.com/?p=10262</guid>

					<description><![CDATA[Und nun eine Frage an Sie: Was glauben Sie, welchen Stellenwert die GMP-Antriebs-Technologie für eine nachhaltige und zukunftsfähige Entwicklung spielen wird? ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="573" src="https://tomo-systems.com/wp-content/uploads/Tomorrows-Motion-mobility-of-the-future-micro-satelite-02-1024x573.jpg" alt="" class="wp-image-10263" srcset="https://tomo-systems.com/wp-content/uploads/Tomorrows-Motion-mobility-of-the-future-micro-satelite-02-980x549.jpg 980w, https://tomo-systems.com/wp-content/uploads/Tomorrows-Motion-mobility-of-the-future-micro-satelite-02-480x269.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1024px, 100vw" /></figure>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Was der GMP-Antrieb für unsere Zukunft bedeutet. </strong><br><strong>Die Bedeutung einer Revolutionären Antriebstechnologie</strong>.</h2>



<p>Mit wenigen Ausnahmen verbrauchen herkömmliche Antriebssysteme kostbare Rohstoffe, die oft nicht nachhaltig gewonnen werden können. Unsere Mobilität basiert auf Ressourcen, die nicht nur endlich sind, sondern bei ihrer Nutzung häufig auch schädliche Abfallstoffe und Giftstoffe freisetzen.</p>



<p>Zum Vergleich: Segeln ist ein nahezu „perfektes“ Beispiel für eine nachhaltige Fortbewegung. Der Wind wird als Energiequelle genutzt, und abgesehen vom Bau der Segel fallen weder Abfälle noch Emissionen an. In eine ähnliche Richtung zielt der GMP-Antrieb (Generic Magnetic Propulsion) von TOMO. Diese innovative Technologie benötigt für die Herstellung der Antriebseinheit nur minimale Ressourcen, und im Betrieb wird sie von Energie gespeist, die aus Sonnenstrahlung gewonnen werden kann. Der GMP-Antrieb ist nicht nur abfall- und emissionsfrei, sondern auch wartungsfrei und extrem langlebig. Ein nahezu „perfekter“ Antrieb.</p>



<p>Bereits heute findet der GMP-Antrieb Anwendung im Weltraum, beispielsweise als Satelliten-Antrieb, sowie auf dem Wasser in selbstfahrenden Drohnen, Robotern oder Messstationen. Mit der Weiterentwicklung dieser begeisternden Technologie könnte sie bald auch in Flugzeugen und anderen Fahrzeugen eingesetzt werden – und das Potenzial haben, die Mobilität der Zukunft nachhaltig zu prägen.</p>



<p>Und nun eine Frage an Sie: Was glauben Sie, welchen Stellenwert die GMP-Antriebs-Technologie für eine nachhaltige und zukunftsfähige Entwicklung spielen wird? <br><br><strong>Ein Antrieb, der nahezu ‚perfekt‘ ist!</strong></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Große Wachstums Chancen im Mikro-Satelliten Markt</title>
		<link>https://tomo-systems.com/grosse-wachstums-chancen-im-mikro-satelliten-markt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Roland]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Jan 2025 11:12:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Technologie]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://tomo-systems.com/?p=10243</guid>

					<description><![CDATA[Der TOMO GMP-Antrieb ist die derzeit einzige praktische- und kostengünstige Antriebstechnologie der für Mikro-Satelliten in Frage kommt. ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="573" src="https://tomo-systems.com/wp-content/uploads/Tomorrows-Motion-mobility-of-the-future-micro-satelite-0-1024x573.jpg" alt="Microsatelit mit Tomorrow's Motion GMP-Antrieb, ConceptSatelit" class="wp-image-10244" srcset="https://tomo-systems.com/wp-content/uploads/Tomorrows-Motion-mobility-of-the-future-micro-satelite-0-980x549.jpg 980w, https://tomo-systems.com/wp-content/uploads/Tomorrows-Motion-mobility-of-the-future-micro-satelite-0-480x269.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1024px, 100vw" /></figure>



<p>Techniker arbeiten an der Montage eines modularen Mikrosatelliten (KI-generiertes Konzept) </p>



<p></p>



<p>Die Anzahl der Mikro-Satelliten, die in den kommenden Jahren ins All gestartet werden, nimmt rasant zu: Experten prognostizieren <strong>über 5000 Starts pro Jahr.</strong> Diese kompakten Satelliten, die eine geringe Größe wie etwa die Größe eines Schuhkartons haben, werden vor allem für Forschungszwecke und wissenschaftliche Untersuchungen genutzt. Dank ihrer geringen Kosten bieten sie Industrieunternehmen eine effiziente Möglichkeit, Forschungsprojekte unter den besonderen Bedingungen der Schwerelosigkeit durchzuführen. Die wachsende Nachfrage zeigt, wie bedeutend Mikro-Satelliten für die Weiterentwicklung von Wissenschaft und Technologie geworden sind.</p>



<p>Ein entscheidender Nachteil von Mikro-Satelliten ist das Fehlen eines eigenen Antriebs – eine Konsequenz der begrenzten Platz- und Kosteneffizienz. Nach Abschluss ihrer Mission, die je nach Umlaufbahn zwischen 6 und 24 Monaten dauert, bleiben sie als funktionslose Objekte im All zurück. Dies erhöht das Risiko von Kollisionen mit anderen Satelliten und stellt eine wachsende Herausforderung für die Raumfahrt dar. Die Frage nach nachhaltigen Lösungen für den Umgang mit solchen Weltraumtrümmern gewinnt daher zunehmend an Bedeutung.</p>



<p>Der TOMO GMP-Antrieb ist die derzeit <strong>einzige praktische- und kostengünstige Antriebstechnologie</strong> der für Mikro-Satelliten in Frage kommt. Der Antrieb nutzt die elektrische Energie, die von den ohnehin üblichen Solarzellen des Satelliten bereitgestellt wird, um Steuerungen und Korrekturen der Umlaufbahn vornehmen zu können und lässt die Einsatzdauer eines Mikro-Satelliten um mindestens das Vierfache verlängern.</p>



<p>Darüber hinaus ermöglicht er eine <strong>sichere Entsorgung (Deorbiting)</strong> des Satelliten nach Abschluss seiner Mission, wodurch das Risiko von Weltraummüll erheblich reduziert werden kann.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Vorbereitungen und Planung der Weltraumversuche</title>
		<link>https://tomo-systems.com/vorbereitungen-und-planung-der-weltraumversuche/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Roland]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Jan 2025 12:19:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Technologie]]></category>
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					<description><![CDATA[TOMO plant, drei verschiedene Antriebsversuche im Weltraum durchzuführen. ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="349" src="https://tomo-systems.com/wp-content/uploads/Tomorrows-Motion-mobility-of-the-future-blue-s-1024x349.jpg" alt="" class="wp-image-9298" srcset="https://tomo-systems.com/wp-content/uploads/Tomorrows-Motion-mobility-of-the-future-blue-s-980x334.jpg 980w, https://tomo-systems.com/wp-content/uploads/Tomorrows-Motion-mobility-of-the-future-blue-s-480x164.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1024px, 100vw" /></figure>



<p></p>



<p>TOMO plant,&nbsp;<strong>drei verschiedene Antriebsversuche im Weltraum</strong> durchzuführen. Zwei Antriebsvarianten der magnetisch basierten Antriebstechnologie (GMP), sowie ein Richtungssteuerungsexperiment.&nbsp;Um die Testsicherheit zu erhöhen, ist zudem geplant,&nbsp;den GMP-Hauptversuch in zweifacher Ausführung einzubauen.</p>



<p>Die <strong>Planungs- und Verhandlungsgespräche mit dem Satellitenhersteller</strong> haben schon in November 2024 begonnen und werden im Januar 2025 weitergeführt.</p>



<p></p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="574" src="https://tomo-systems.com/wp-content/uploads/Tomorrows-Motion-mobility-of-the-future-satelite-test02-1024x574.jpg" alt="" class="wp-image-10233" srcset="https://tomo-systems.com/wp-content/uploads/Tomorrows-Motion-mobility-of-the-future-satelite-test02-980x549.jpg 980w, https://tomo-systems.com/wp-content/uploads/Tomorrows-Motion-mobility-of-the-future-satelite-test02-480x269.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1024px, 100vw" /></figure>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Neues Software-Update beschleunigt Entwicklung signifikat</title>
		<link>https://tomo-systems.com/neues-software-update-beschleunigt-entwicklung-signifikat/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Roland]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 06 Jan 2025 11:01:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Technologie]]></category>
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					<description><![CDATA[Umfangreichere und schnellere Analyse der Messdaten aller GMP-Antriebsversuche]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="431" src="https://tomo-systems.com/wp-content/uploads/Tomorrows-Motion-The-Future-of-Mobility-Antriebstechnologie-9s-1024x431.jpg" alt="" class="wp-image-8559" srcset="https://tomo-systems.com/wp-content/uploads/Tomorrows-Motion-The-Future-of-Mobility-Antriebstechnologie-9s-980x413.jpg 980w, https://tomo-systems.com/wp-content/uploads/Tomorrows-Motion-The-Future-of-Mobility-Antriebstechnologie-9s-480x202.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1024px, 100vw" /></figure>



<p><strong>Umfangreichere und schnellere Analyse der Messdaten aller GMP-Antriebsversuche</strong></p>



<p>In den letzten vier Wochen wurde die Art und Weise der Messwert-Speicherung und Messwert-Analyse der GMP-Versuchsantriebe cloudfähig gemacht. Damit erreichen wir, wo immer und wann immer Experimente und Versuche mit dem GMP-Antrieb durchgeführt werden, das ein einheitlicher und kompletter Datensatz in eine nur für TOMO zugängliche Cloud gespeichert wird. Bisher wurde nur ein reduzierter Datensatz der Messwerte lokal auf dem für die Versuchsdurchführung verwendeten PC gespeichert.</p>



<p>Das neue Software-Update verfügt nun auch über ein automatisches Reporting&nbsp;und ein Messdatenanalysesystem. Der große Vorteil ist, dass die Messdaten von allen Betriebsversuchen, ganz gleich in welchem Versuchslabor oder externen Versuchsfeld diese generiert wurden, sofort und teilweise auch schon aufbereitet für das TOMO-Ingenieurs-Team (für die TOMO-Versuchsstätten in Deutschland, Schottland, und jetzt auch in Australien) in Echtzeit zur Verfügung stehen.</p>



<p>Dadurch wird die <strong>Forschungs- und Entwicklungsarbeit spürbar beschleunigt, und in der Aussagekraft umfangreich verbessert</strong>. Ab sofort werden alle erfassten Messdaten dauerhaft gespeichert – mit über 100 vollständigen Datensätzen pro Sekunde. Dadurch entsteht die Möglichkeit, zu einem späteren Zeitpunkt Datenanalysen durchzuführen, die ursprünglich nicht vorgesehen waren.</p>



<p>Der nächste Schritt in der Softwareentwicklung wird das Einführen von Künstlicher Intelligenz sein, um die gesteckten Ziele der Effizienz-Steigerung schneller zu erreichen.</p>



<p></p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="661" src="https://tomo-systems.com/wp-content/uploads/Tomorrows-Motion-The-Future-of-Mobility-Antriebstechnologie-7-1-1024x661.jpg" alt="" class="wp-image-10226" srcset="https://tomo-systems.com/wp-content/uploads/Tomorrows-Motion-The-Future-of-Mobility-Antriebstechnologie-7-1-980x632.jpg 980w, https://tomo-systems.com/wp-content/uploads/Tomorrows-Motion-The-Future-of-Mobility-Antriebstechnologie-7-1-480x310.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1024px, 100vw" /></figure>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Vertragsverhandlungen für Forschungsaufträge über 1.000.000 €</title>
		<link>https://tomo-systems.com/tomorrows-motion-auf-erfolgskurs-vertragsverhandlungen-fuer-forschungs-und-evalierungsauftraege-ueber-1-000-000-e/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Roland]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 19 Dec 2024 10:40:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Technologie]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://tomo-systems.com/?p=10211</guid>

					<description><![CDATA[Es liegen mehrere Vertragsangebote mit einem Gesamtvolumen von über 1.000.000 € vor. ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="775" src="https://tomo-systems.com/wp-content/uploads/tomorrows-motion-forschung-weltraumantrieb-1024x775.jpg" alt="" class="wp-image-10214" srcset="https://tomo-systems.com/wp-content/uploads/tomorrows-motion-forschung-weltraumantrieb-980x742.jpg 980w, https://tomo-systems.com/wp-content/uploads/tomorrows-motion-forschung-weltraumantrieb-480x363.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1024px, 100vw" /></figure>



<p>In den letzten Wochen konnte TOMO bedeutende Fortschritte verzeichnen: Es liegen mehrere Vertragsangebote mit einem <strong>Gesamtvolumen von über 1.000.000 € </strong>vor. Die Verträge, die sich aktuell in der finalen Verhandlungsphase befinden, sollen in der ersten Jahreshälfte 2025 abgeschlossen werden. Im Zentrum dieser Vereinbarungen steht die Erprobung und Einsatzfähigkeit des TOMO-GMP-Antriebs unter realen Weltraumbedingungen sowie praktische Tests an Satelliten.<br><br>Der wachsende Kundenstamm beschreibt den GMP-Antrieb schon jetzt als <strong>„Game-Changer“, der das Potenzial hat, die Satellitenindustrie nachhaltig und dauerhaft zu revolutionieren.</strong></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Der TOMO-Antrieb im Vergleich.</title>
		<link>https://tomo-systems.com/der-tomo-antrieb-im-vergleich-effizienter-und-mehr-leistung-als-ein-ionen-triebwerk/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Roland]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 19 Dec 2024 10:31:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Technologie]]></category>
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					<description><![CDATA[Im Vergleich mit einem Satelliten-Ionen-Triebwerk ist der TOMO-GMP-Antrieb der überlegene Gewinner.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="731" src="https://tomo-systems.com/wp-content/uploads/1734092069241213-bild-update-1024x731.jpg" alt="" class="wp-image-10208" srcset="https://tomo-systems.com/wp-content/uploads/1734092069241213-bild-update-980x700.jpg 980w, https://tomo-systems.com/wp-content/uploads/1734092069241213-bild-update-480x343.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1024px, 100vw" /></figure>



<p><strong>Im Vergleich mit einem Satelliten-Ionen-Triebwerk ist der TOMO-GMP-Antrieb der überlegene Gewinner.</strong></p>



<p>Viele der größeren Satelliten verfügen über ein Ionen-Triebwerk. Dort wird ein ionisiertes Edelgas mit einer sehr hohen Geschwindigkeit (z.B.: 50k/Sekunde) beschleunigt, was dann den gewünschten Rückstoß erzeugt. Aus Kostengründen oder aufgrund von Platzmangel haben die meisten der kleineren Satelliten außer einer Lagestabilisierung keinen eigenen Antrieb.</p>



<p>Wenn der TOMO-GMP-Antrieb mit einem typischen Ionen-Triebwerk verglichen wird, dann sieht man sehr schnell, dass der GMP-Antrieb die überlegene Lösung ist. Er ist viel leichter, benötigt kein zusätzliches Edelgas und weniger elektrische Leistung, ist platzsparend und somit auch für Kleinst-Satelliten anwendbar, und damit deutlich kostengünstiger.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="602" height="372" src="https://tomo-systems.com/wp-content/uploads/1734087458Bild1.png" alt="" class="wp-image-10209" srcset="https://tomo-systems.com/wp-content/uploads/1734087458Bild1.png 602w, https://tomo-systems.com/wp-content/uploads/1734087458Bild1-480x297.png 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 602px, 100vw" /></figure>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Direkter Vergleich von Antriebsarten mit TOMO</strong></h2>



<p>Die obige Tabelle vergleicht die heute in größeren Satelliten üblicherweise verwendeten Ionen-Triebwerke mit einem typischen GMP-Antrieb von TOMO. In dieser Tabelle werden die verwendeten und teuren Edelgase aufgelistet, der elektrische Leistungsbedarf (in kW), die erzeugte maximale Antriebsleistung (in Milli-Newton), und das Eigengewicht des Ionen-Triebwerks (in kg) ohne das Gewicht des zusätzlich benötigten Edelgases (was im Bereich von 20 kg bis über 100 kg liegt) dargestellt.</p>



<p>In der untersten Zeile sind die Werte eines vergleichbaren TOMO GMP-Antriebs aufgeführt. Das Wichtigste sei hier zuerst erwähnt: Es wird kein zusätzliches Edelgas benötigt, was spürbare Gewichts- und Kosteneinsparungen ermöglicht und die Nutzungsdauer des Satelliten um fast das Vierfache verlängert.</p>



<p>In der Spalte ganz rechts in der Tabelle ist ein Faktor zu sehen, der beziffert, um welchen Faktor der TOMO GMP-Antrieb effizienter arbeitet als das jeweils beschriebene Ionen-Triebwerk.</p>



<p>Im Durchschnitt ist die Verwendung eines TOMO GMP-Antriebes mindestens um den Faktor 10 effizienter, als ein vergleichbares Ionen-Triebwerk. Darüber hinaus ist es möglich, auch Kleinst-Satelliten mit einen TOMO-GMP-Antrieb auszustatten, da seine der Baugröße beliebig skalierbar ist und und die Ausrüstung des Satelliten mit dem TOMO-Triebwerk vergleichsweise sehr kostengünstig ist.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Der &#8222;Penguin Walk&#8220;: Mit &gt; 1000 Schritten pro Sekunde in die Zukunft</title>
		<link>https://tomo-systems.com/tomorrows-motion-der-penguin-walk-des-gmp-antriebs-mit-1000-schritten-pro-sekunde-in-die-zukunft/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Roland]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 19 Dec 2024 10:23:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Technologie]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://tomo-systems.com/?p=10203</guid>

					<description><![CDATA[Hier ist ein Katamaran Objekt mit dem GMP-Antrieb ausgestattet worden. In diesem Falle besteht der GMP-Antrieb aus zwei schräg nach vorne zeigenden Luftspulen die schräg gegenüber liegend and dem Objekt angebracht wurden, das damit bewegt werden soll. Der Bewegungsablauf eines Pinguins mit seinen Fußspuren im Schnee sichtbar gemacht. Die gelben Pfeile stellen die vorwärtstreibenden Kräfte [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="736" src="https://tomo-systems.com/wp-content/uploads/1733921542Bild1-pinguin-1024x736.jpg" alt="" class="wp-image-10204" srcset="https://tomo-systems.com/wp-content/uploads/1733921542Bild1-pinguin-980x704.jpg 980w, https://tomo-systems.com/wp-content/uploads/1733921542Bild1-pinguin-480x345.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1024px, 100vw" /></figure>



<p>Hier ist ein Katamaran Objekt mit dem GMP-Antrieb ausgestattet worden. In diesem Falle besteht der GMP-Antrieb aus zwei schräg nach vorne zeigenden Luftspulen die schräg gegenüber liegend and dem Objekt angebracht wurden, das damit bewegt werden soll.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="265" height="418" src="https://tomo-systems.com/wp-content/uploads/1733921554Bild2-pinguin.png" alt="" class="wp-image-10205" srcset="https://tomo-systems.com/wp-content/uploads/1733921554Bild2-pinguin.png 265w, https://tomo-systems.com/wp-content/uploads/1733921554Bild2-pinguin-190x300.png 190w" sizes="(max-width: 265px) 100vw, 265px" /></figure>



<p>Der Bewegungsablauf eines Pinguins mit seinen Fußspuren im Schnee sichtbar gemacht. Die gelben Pfeile stellen die vorwärtstreibenden Kräfte dar die von den zwei Luft-Spulen nacheinander auf das zu bewegende Objekt wirken.</p>



<p>Der Begriff „<strong>Penguin-Walk</strong>“ ist von TOMO gewählt worden, da er visuelle Ähnlichkeit mit der Fortbewegungs-Art von dem GMP-Antrieb hat. Dieser Begriff bezieht sich auf eine GMP-Antriebs-Einheit, die mit zwei schräg gegenüberliegenden Luftspulen ausgestattet wurde. Der GMP-Antrieb ist von außen an dem Objekt angebracht, das bewegt werden soll, zum Beispiel ein Satellit oder ein kleineres Wasserfahrzeug.</p>



<p>Wenn eine der beiden Luftspule mit elektrischem Strom versorgt wird, entsteht räumlich gesehen ein relatives großes, nahezu Kugelförmiges Magnetfeld (von 2 oder mehr Meter im Durchmesser). Dieses Magnetfeld interagiert mit einem externen homogenen Magnetfeld, was in diesem Fall das Erd-Magnet-Feld ist. Diese Interaktion führt dazu das eine Drehmoment-Kraft erzeugt wird die asymmetrisch auf den mechanischen Ramen des zu bewegenden Objektes wirkt.</p>



<p>Dadurch wird eine kaum merkliche Drehbewegung in dem Objekt erzeugt (weniger als 0.04 grad) und eine kleine vorwärts Bewegung von wenigen Millimetern. Dieser Vorgang wird nun mit der zweiten Luftspule wiederholt, nachdem die Stromzufuhr zur ersten Luftspule unterbrochen wurde. Das von der zweiten Luftspule in Gegenrichtung erzeugte Drehmoment führt nun dazu das eine kaum merkliche Drehbewegung (in der Gegenrichtung als zuvor) in dem Objekt erzeugt wird und wieder eine kleine vorwärtsbewegung von wenigen Millimeter entsteht in der gleichen Bewegungsrichtung wie zuvor.</p>



<p>Dieser Prozess kann <strong>mehrere tausendmal pro Sekunde</strong> wiederholt werden wodurch eine <strong>lineare Fortbewegung</strong> entsteht mit steigender Geschwindigkeit.</p>



<p>Mikroskopisch betrachtet macht der GMP-Antrieb schrittartige Vorwärtsbewegungen, so ähnlich <strong>wie ein Pinguin, wenn er auf dem Festland geht</strong>: Erst der linke Fuß dann der rechte Fuß, und wideer der linker Fuß, und so weiter. Nur mit dem Unterschied, dass der GMP-Antrieb dabei <strong>immer schneller</strong> wird.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Tomorrow’s-Motion: 30-mal höhere Antriebsleistung</title>
		<link>https://tomo-systems.com/tomorrows-motion-30-mal-hoehere-antriebsleistung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Roland]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 19 Dec 2024 10:15:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Technologie]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://tomo-systems.com/?p=10200</guid>

					<description><![CDATA[TOMO ist ein weiterer eklatanter Durchbruch gelungen: Die ersten Versuche mit einer supraleitenden Luftspule erreichte eine Steigerung der Antriebsleistung um den Faktor 30.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="768" height="1024" src="https://tomo-systems.com/wp-content/uploads/1733486659Bild1-lutz-768x1024.jpg" alt="" class="wp-image-10201"/></figure>



<p>Lutz May bei dem Befüllen des GMP-Antriebs Experiment mit flüssigem Stickstoff.</p>



<p>TOMO ist ein weiterer eklatanter Durchbruch gelungen: Die ersten Versuche mit einer supraleitenden Luftspule erreichte eine <strong>Steigerung der Antriebsleistung um den Faktor 30</strong>. Dabei konnte das Team gleichzeitig eine Reduzierung der elektrischen Leistung um 50 Prozent bewirken.</p>



<p>Ausgestattet mit Schutzkleidung und dicken Thermo-Handschuhen füllt <strong>Lutz May </strong>den Versuchsaufbau mit mehreren Kilo flüssigem Stickstoff, bevor der Versuch in Gang gesetzt wird. Der Innenwiderstand der supraleitenden Luftspule ist dann auf Null Ohm gesunken, was zu einer eklatanten Effizienzsteigerung führt. Zum Vergleich: Zuvor betrug der Innenwiederstand einer vergleichbaren Aluminium-Draht Luft-Spule 2 Ohm.</p>



<p>Nach mehreren Experimenten hat das TOMO-Team gelernt, an welchen „Stellschrauben“ gedreht werden muss, um weitere Effizienz Steigerung zu ermöglichen. Man plant schon das nächste Design einer neuen supraleitenden Luftspule mit weiteren Optimierungen, etwa durch mehr Windungen für einen effektiveren Strom-Durchfluss. Dasselbe gilt für den elektrischen Leistungs-Treiber, der die Luft-Spule versorgt. Hier steht als Erweiterung an, den Versorgungsstrom zu verdoppeln, was zu einer Steigerung der Antriebsleistung um den Faktor 10 bewirken könnte.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Tomorrow’s Motion – Antriebleistung Steigerung mit Supraleitern</title>
		<link>https://tomo-systems.com/tomorrows-motion-antriebleistung-steigerung-mit-supraleitern/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Roland]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Dec 2024 15:30:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Technologie]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://tomo-systems.com/?p=10191</guid>

					<description><![CDATA[Mit diesen Hochleistungsspulen soll die elektrische Verlust-Leistung drastisch gesenkt werden.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<figure class="wp-block-image is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="768" height="1024" src="https://tomo-systems.com/wp-content/uploads/1733323878Bild2-768x1024.jpg" alt="" class="wp-image-10192" style="width:370px;height:auto"/></figure>



<p>Abb.: Anlieferung von 60 kg flüssigen Stickstoff für die ersten Experimente.</p>



<p>Der GMP-Antrieb erzeugt die benötigten Drehmoment-Pulse unter Verwendung von mit elektrischem Strom betriebenen Luft-Spulen. Bisher verwendeten wir isolierten Kupfer- oder Aluminium-Draht, um die „Standard“ Luft-Spulen zu bauen. Um das erzeugte Drehmoment spürbar zu steigern haben wir mit Hilfe eines Partner-Unternehmens mit flüssigem Stickstoff gekühlte Supraleitende Luft-Spulen in der Erprobung.</p>



<p>Mit diesen Hochleistungsspulen soll die <strong>elektrische Verlust-Leistung drastisch gesenkt</strong> werden was dazu führt, dass die <strong>Antriebskraft wesentlich gesteigert</strong> wird. Dazu werden die Spulen mit flüssigem Stickstoff extrem heruntergekühlt. In der Vergangenheit haben die TOMO-Ingenieure noch nicht mit flüssigem Stickstoff gearbeitet. Für die Versuche müssen nun spezielle Vorsichtsmaßnahmen getroffen werden. Flüssiger Stickstoff hat eine Temperatur von -196 Gard Celsius und muss in einem speziellen Kühlbehälter gelagert werden.</p>



<p>Durch die Verwendung von flüssigem Stickstoff erhöht sich das Gewicht des ersten GMP-Test Systems um fast 10 Kilo. Später kann das Team durch Design Optimierungen das Gewicht wieder reduzieren. Um das zu erreichen, muss ein&nbsp;neuer Geräte-Aufbau konstruiert werden, um den Pendelversuch vibrationsfrei tragen zu können.</p>



<p></p>



<p>Abb.: Die für uns (TOMO) gefertigte supraleitende Luftspule und der notwendigen Hoch-Strom Leistungs-Treiber Elektronik.</p>



<figure class="wp-block-image size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="451" height="602" src="https://tomo-systems.com/wp-content/uploads/1733323867Bild1.jpg" alt="" class="wp-image-10193" style="width:364px;height:auto" srcset="https://tomo-systems.com/wp-content/uploads/1733323867Bild1.jpg 451w, https://tomo-systems.com/wp-content/uploads/1733323867Bild1-225x300.jpg 225w" sizes="(max-width: 451px) 100vw, 451px" /></figure>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Die Zukunft der Mobilität</title>
		<link>https://tomo-systems.com/the-future-of-our-mobility-interview-with-tomorrows-motion-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Althammer]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Sep 2024 08:51:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://tomo-systems.com/?p=7544</guid>

					<description><![CDATA[Interview in „Fine Engineering“ mit TOMORROW'S MOTION Gründer Lutz A. May]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p></p>



<p>Interview in „Fine Engineering“ mit TOMORROW&#8217;S MOTION Gründer Lutz A. May</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="683" height="1024" src="https://tomo-systems.com/wp-content/uploads/Tomorrows-Motion-The-Future-of-Mobility-6-683x1024.jpg" alt="" class="wp-image-8899"/></figure>



<p>Intro: <br>„Als Physikstudent habe ich vor mehr als 40 Jahren einen „Motor“ erfunden, der jetzt seine Zeit und seinen Platz gefunden hat und von dem ich glaube, dass er eine wichtige Rolle in der Zukunft unserer Mobilität spielen wird: eine Magnetic Cloud Acceleration (MCA) Drive Unit. Diese Antriebseinheiten sind einfach zu bauen, verbrauchen weniger Rohstoffe und werden mit erneuerbarer elektrischer Energie angetrieben, um Objekte und Menschen entweder hier auf der Erde oder im Weltraum zu bewegen. Wir alle fragen uns, wie wir Düsentriebwerke, Verbrennungsmotoren in Autos oder Weltraumraketen ersetzen können, ohne unsere Bewegungsfreiheit einzuschränken. Die Erfindung des umweltfreundlichen MCA-Antriebs könnte die Antwort auf so viele große Fragen sein.“<br><br> –&nbsp;<em>Dipl.-Ing/Dipl.-Phys. Lutz A. May, CEO&nbsp;at&nbsp;Tomorrow’s Motion.</em></p>



<p><strong>Fine Engineering:</strong> <em>Geben Sie uns doch zum Einstieg eine kurze Beschreibung des Unternehmens und seiner Aktivitäten.</em></p>



<p><strong>Lutz A. May:</strong> Mein Unternehmen heißt TOMO, das steht für Tomorrow&#8217;s Motion. Und genau das ist es, was wir entwickeln: die Technologie für eine neue, futuristische Art, sich zu bewegen. Objekte, Fahrzeuge und sogar Menschen zu Lande, zu Wasser, in der Luft und im Weltraum zu bewegen, und zwar ohne mechanisch bewegte Teile und auf energieeffiziente Weise. Ich nenne diese Technologie Magnetic Cloud Acceleration (MCA). Wir sind ein neues, selbstfinanziertes Forschungsunternehmen in der Nähe von München, und unsere Technologie basiert auf physikalischen und elektronischen Prinzipien, die den Magnetismus nutzen. Mein Team und ich haben jahrzehntelange Erfahrung in der Nutzung von Magnetismus mit zahlreichen Patenten für berührungslose Drehmomentsensoren &#8211; das E-Bike, mit dem Sie fahren, hat wahrscheinlich einen von uns entwickelten Sensor eingebaut!</p>



<p><strong>F.E: </strong><em>Was sind die Haupttätigkeitsbereiche des Unternehmens?</em></p>



<p><strong>L.A.M: </strong>Unser Haupttätigkeitsbereich bei TOMO ist die Entwicklung eines Antriebsmoduls, das einen traditionellen Verbrennungsmotor oder jede andere Art von Rotationsmotor ersetzt. Es gibt keine beweglichen Teile, es wird nur ein Bruchteil des Rohmaterials heutiger Motorenkonstruktionen benötigt und es kann mit erneuerbarer Energie betrieben werden. Stellen Sie sich Autos, Schiffe, Raumschiffe und Flugzeuge vor, die sich in jede beliebige Richtung bewegen können, zu geringen Kosten und ohne die Erde zu verschmutzen. Am spannendsten ist wahrscheinlich der Einsatz von MCA im Weltraum und in der Raumfahrt. Ein Antriebsmodul treibt die Rakete mit Hilfe der Sonnenenergie nahtlos von der Erdoberfläche in die Umlaufbahn und dann darüber hinaus.</p>



<p>Und wir entwickeln ein weiteres System, einen Ableger des MCA-Antriebsmoduls, das ein Solid State Pump (SSP)-Düsenantrieb ist, um Astronauten in der Raumstation anzutreiben.</p>



<p>Bildunterschrift: Ein kompakter und leistungsfähiger Luftstrahlantrieb, der in Raumstationen unter Druck eingesetzt werden kann, um Güter und Gegenstände zu transportieren und den Astronauten bei der Navigation durch die Labors zu unterstützen. Alles, was benötigt wird, ist elektrische Energie. Es gibt keine rotierenden Teile, was diesen SSP-Gasstrahlantrieb wartungsfrei macht.</p>



<p><strong>F.E.:</strong> <em>Was gibt es für 2021 an neuen Produkten?</em></p>



<p><strong>L.A.M:</strong> Wir finden ständig neue Anwendungen für beide Antriebe.</p>



<p>Die MCA-Antriebsmodule können in jedem Medium eingesetzt werden &#8211; sogar im Weltraum. Wir entwickeln derzeit die Technologie, um Objekte beliebiger Größe durch das Weltraumvakuum zu befördern, und das nur mit Sonnenenergie. Das Antriebsmodul ist äußerst zuverlässig und macht Weltraummissionen zur Wartung der Ausrüstung überflüssig.</p>



<p>Das SSP-Jet-Antriebsmodul kann in einer intelligenten Boje installiert werden, um sie auf dem Ozean an Ort und Stelle zu halten. Es muss nicht verankert werden und ist wartungsfrei, da es keine beweglichen Teile gibt, die von Algen oder Muscheln überwuchert werden. Das SSP-Düsenantriebsmodul wird im Inneren der Boje angebracht und stabilisiert die Position der Boje auf der Meeresoberfläche an jedem beliebigen Ort rund um den Globus, angetrieben nur durch Sonnen- und Windenergie. Herkömmliche Geräte zur Verankerung wissenschaftlicher Bojen sind auf eine Meerestiefe von etwa 40 Metern beschränkt. Mit unseren Antriebsmodulen können teure wissenschaftliche Bojen weiterhin an Orten eingesetzt werden, die in der Vergangenheit tabu waren, da die herkömmlichen Bojen von ihrer Zielposition abdriften würden.<br><br>Die SSP-Jet-Antriebstechnologie kann auch zur Herstellung ultraflacher und effizienter Lüftungs- oder Klimaanlagen für Industrie, Haushalte und Passagierkabinen verwendet werden. Auch hier gibt es keine beweglichen Teile im Inneren, und die Geräte lassen sich leicht in Bereichen mit begrenztem Platzangebot nachrüsten.<br><br>Bildunterschrift: SSP Drive arbeitet als Gasstrahlantrieb und bläst Rauch (zur Veranschaulichung seiner Wirkung).</p>



<p><strong>F.E:</strong> <em>Was können Sie uns über die Markttrends sagen?</em></p>



<p><strong>L.A.M.:</strong> Für Unternehmen ist es wichtig, von fossilen Brennstoffen wegzukommen und alternative Technologien zur Energieerzeugung und -umwandlung zu finden. Der Transport von Gütern und Personen ist eine der größten Quellen für Umweltverschmutzung. Jahrzehntelang hat man sich gegen den Übergang von fossilen Brennstoffen gesträubt und ist zu langsam gewesen, um den Anstieg der Treibhausgasemissionen zu bekämpfen. Um das künftige Wachstum und die Nachhaltigkeit aufrechtzuerhalten, besteht ein unbestreitbarer Bedarf an umweltfreundlichen Energielösungen, die den Bedarf an endlichen Ressourcen verringern und dem wachsenden Trend der Verbraucher zu einem „grünen“ Leben entsprechen.</p>



<p><strong>F.E.:</strong> <em>Welche sind die innovativsten Produkte, die vermarktet werden?</em></p>



<p><strong>L.A.M:</strong> Ich glaube, der MCA-Antrieb ist eine technologische Revolution und übertrifft jedes andere Produkt, das derzeit auf dem Markt ist. Produkte, die auf unserer Technologie basieren, konnte man sich früher nur in Science-Fiction-Filmen vorstellen, und jetzt lässt TOMO diesen Zukunftstraum Wirklichkeit werden.</p>



<p><strong>F.E:</strong> <em>Wie skizzieren Sie die Entwicklung&nbsp; für das Jahr 2021?</em></p>



<p><strong>L.A.M.:</strong> Derzeit sorgt unsere Technologie für unvorhergesehene Fortschritte in der Art und Weise, wie wir leben. In diesem Jahr konzentriert sich TOMO darauf, die Fähigkeiten des MCA-Antriebs und des SSP-Gasstrahlantriebs weiter zu verbessern, um mehr Leistung und Geschwindigkeit zu erreichen.</p>



<p>Unser Forschungs- und Entwicklungsteam führt ein umfangreiches Testprogramm durch, um die Robustheit und Empfindlichkeit des Systems unter verschiedenen Umweltbedingungen zu untersuchen.<br><br>Bildunterschrift: <em>Bei niederfrequenten Impulsen werden Luftspulen aus Kupfer oder in Leiterplatten eingebettete Luftspulen verwendet, um die neuartige magnetische Wolkenstruktur zu erzeugen.</em></p>



<p><strong>BITTE IM KASTEN<em> Die Technologie im Detail</em></strong></p>



<p>Unsere MCA-Technologie basiert auf der Magnetphysik. Wir nutzen einige der erst kürzlich verstandenen Eigenschaften von Magnetfeldern, um Antriebskräfte zu erzeugen. Wir haben Wege gefunden und erfunden, die es uns ermöglichen, größere Magnetfeldstrukturen in die gewünschte Richtung zu treiben und damit eine kontrollierbare Kraft zu erzeugen, um ein Objekt zu bewegen.</p>



<p>Die von uns hergestellten Technologie-Demonstrationsgeräte funktionieren auf dem Wasser (in einem Schwimmer installiert), in der Luft, auf dem Land und im Weltraum. Das MCA-Antriebsmodul kann im Inneren des Objekts installiert werden, das vorwärts geschoben (bewegt) werden soll, oder es kann von außen an das Objekt angebracht werden.</p>



<p>Die erzeugte Antriebskraft ist abhängig von der physikalischen Größe der erzeugten Magnetfeldstruktur (Magnetwolke) und der Betriebsfrequenz (wie oft pro Sekunde ein antriebskrafterzeugender Impuls erzeugt wird).</p>



<p>Wenn die gewählte Betriebsfrequenz im oberen GHz-Bereich liegt, dann sind die Magnetfeldemitter nicht mehr kreisförmige Luftspulen. Bei dieser Frequenz beginnt eine größere Anordnung von Magnetfeldstrahlern wie die Stacheln eines Igels oder wie ein kleinerer Ausschnitt eines Stoppelfeldes auszusehen.</p>
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		<title>Gemeinschaftsprojekt mit der TUM</title>
		<link>https://tomo-systems.com/gemeinschaftsprojekt-technische-universitaet-muenchen-tum/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Althammer]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Sep 2024 08:49:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
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					<description><![CDATA[In einem Gemeinschaftsprojekt von Tomorrow's Motion und der Technischen Universität München wird an der grundsätzlichen Funktionsweise einer neuartigen elektromagnetischen Antriebstechnologie geforscht. ]]></description>
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<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="651" data-id="8124" src="https://tomo-systems.com/wp-content/uploads/Tomorrows-Motion-mobility-of-the-future-LMU-1-1024x651.jpg" alt="" class="wp-image-8124" srcset="https://tomo-systems.com/wp-content/uploads/Tomorrows-Motion-mobility-of-the-future-LMU-1-980x623.jpg 980w, https://tomo-systems.com/wp-content/uploads/Tomorrows-Motion-mobility-of-the-future-LMU-1-480x305.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1024px, 100vw" /></figure>
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<p>In einem Gemeinschaftsprojekt von Tomorrow&#8217;s Motion (TOMO) und der Technischen Universität München (TUM) wird an der grundsätzlichen Funktionsweise einer neuartigen elektromagnetischen Antriebstechnologie, dem Magnetic Cloud Accelerator (MCA), geforscht. Gefördert wird es von der Abteilung für Landesentwicklung und Energie des Bayerischen Staatsministeriums für Wirtschaft.</p>



<p>Hauptziel des Gemeinschaftsprojekts ist die Entwicklung eines umfassenden Verständnisses und einer mathematischen Beschreibung des MCA. Der Forschungsschwerpunkt von TOMO liegt im Bereich der Konstruktion, des Designs und der Herstellung von Testsystemen sowie der Bereitstellung der Messumgebung. Durch die Zusammenarbeit mit unseren Partnern EWT und TUM wird es möglich sein, in kürzester Zeit konstruktive Verbesserungen zu optimieren.</p>



<figure class="wp-block-image"><img loading="lazy" decoding="async" width="167" height="181" src="https://tomo-systems.com/wp-content/uploads/2021/08/FG_EWT_OS_Blau_RGB.png" alt="" class="wp-image-2138"/></figure>



<figure class="wp-block-image"><img loading="lazy" decoding="async" width="300" height="161" src="https://tomo-systems.com/wp-content/uploads/2021/08/tum-lbl-300x161.png" alt="" class="wp-image-2136" srcset="https://tomo-systems.com/wp-content/uploads/2021/08/tum-lbl-300x161.png 300w, https://tomo-systems.com/wp-content/uploads/2021/08/tum-lbl.png 313w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></figure>



<p>Der Lehrstuhl für Energiewandlungstechnik (EWT, https://www.ei.tum.de/ewt/; Leitung: Prof. Herzog) ist eine Lehr- und Forschungseinheit der Fakultät für Ingenieurwissenschaften und Konstruktion (bis 30.09.2021: Fakultät für Elektrotechnik und Technische Informatik) der Technischen Universität München (TUM).</p>



<p>Die EWT forscht seit Jahren an Lösungen zur methodischen Unterstützung des Entwurfs- und Optimierungsprozesses von elektromagnetischen Komponenten in mechatronischen Systemen. Einer der Forschungsschwerpunkte ist die numerische Berechnung von zwei- oder dreidimensionalen Feldproblemen (Randwertproblemen), insbesondere über die Finite-Elemente-Analyse, und deren Verbindung mit dynamischen Systemsimulationen (Anfangswertproblemen). Die so in einem sehr frühen Projektstadium gewonnenen Erkenntnisse über das Verhalten einzelner Komponenten in Wechselwirkung mit dem Gesamtsystem ermöglichen gezielte Erweiterungen des Lösungsraums. Die mit Hilfe der Simulation gewonnenen Erkenntnisse werden in einem eigenen Antriebslabor getestet.</p>



<p>Weitere Forschungsfelder sind die Zuverlässigkeit und Fehlertoleranz elektrischer Antriebsstränge, die stationäre induktive Leistungsübertragung sowie das Energie- und Leistungsmanagement in mobilen und stationären Anwendungen.</p>
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